PYRIT

Mai 25, 2008

Das ist Papa´s PYRIT aus den AlpenPyrit (auch Schwefelkies oder chemisch Eisen(II)-disulfid) ist ein sehr häufig vorkommendes Mineral aus der Mineralklasse der Sulfide mit dem Stoffmengenverhältnis Metall : Schwefel (Selen, Tellur) < 1 : 1. Es kristallisiert im kubischen Kristallsystem mit der chemischen Zusammensetzung FeS2 und entwickelt überwiegend idiomorphe Kristalle (Kristalle mit vollständiger Ausbildung der Eigengestalt) in der Form von Würfeln oder Pentagondodekaedern. Auch Oktaeder und Disdodekaeder sind verbreitet, sowie Kombinationen zwischen diesen Formen.

Pyrit ist polymorph zu Markasit.

Besondere Eigenschaften

Sein metallischer Glanz und seine goldene Farbe brachten dem Pyrit den Beinamen Katzengold ein, der sich von dem Wort „Ketzer“ ableitet. Eine weitere, seltenere Bezeichnung ist Narrengold (engl. „fool’s gold“). Anders als echtes Gold ist Pyrit aber nicht formbar und wesentlich härter als das Edelmetall. Allerdings kann Pyrit an einigen Fundstätten tatsächlich winzige Mengen Gold enthalten, die es zu einem wirtschaftlich abbaubaren Golderz machen können. [3]

Pyrit ist ein natürlicher Halbleiter, dessen Energielücke zwischen Valenzband und Leitungsband durch Einbau von Fremdatomen herabgesetzt ist. Eine Dotierung mit Arsen führt zu einem p-Halbleiter [4] Die Bandlücke liegt zwischen 0,8 und 1,8 eV. Ob es sich dabei um direkte oder indirekte Bandkantenübergänge handelt, ist noch unklar. Für den indirekten Übergang wird meist eine Energie von 0,95 eV angegeben.[2]

Aufgrund ihrer halbleitenden Eigenschaft wurden natürliche Pyrit-Stücke früher in Detektorempfängern als Kristalldetektor zur Demodulation verwendet. Durch Kontaktierung von Hand nach dem Prinzip einer Spitzendiode suchte man mit einer Nadel eine als Diode geeignete Region auf dem Stein.

Die Dielektrizitätskonstante \varepsilon von Pyrit beträgt 20,8.

aus der Esoterik

Der Pyrit soll – laut vielen esoterischen Richtungen – das Selbstbewusstsein steigern und von Ängsten befreien. Wissenschaftlich ist dies jedoch nicht belegt.

Quelle: Wikipedia

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